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 VideoFutura. Das Apple Computer Videoprojekt

Ergebnisse der ersten Runde

Am 11. Oktober 2004 prämierte Ute Schäfer, Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes NRW die fünf Kurzfilme aus der ersten Runde von VideoFutura, die damit Ihren Abschluss fand.

Die Bandbreite der Filme reicht von der Adaption eines klassischen Science Fiction („Wohin geht die Reise?“) bis hin zu einer Dokumentation des zukünftigen Arbeitsalltags der Schülerinnen und Schüler.


Allen fünf Filmen gemeinsam sind dabei besondere, ungewöhnliche und eindringliche Interpretationen des Themas. Nicht nur die Qualität der Filme ist dabei ein Beleg für den Erfolg des Apple Computer Videoprojekts.

Mit der Nutzung der neuen Medien haben sich die Ausdrucksmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler teilweise beträchtlich erweitert, was wiederum äußerst positiv auf die die Motivation und das Selbstwertgefühl der Kinder hat.

Dadurch, dass die Hard- und Software in der Schule
verbleibt und Lehrer und Schüler im Umgang mit den technischen Möglichkeiten geschult wurden, ist zudem die Nach-haltigkeit des Projekts gesichert.




Die gezeigten Filme

Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn, Schule für Erziehungshilfe, Borchen


Titel: "Zukunft im Spannungsfeld zwischen Technologie und Ökologie"

Inhalt:
Der Film geht der Frage nach, welche Zukunftschancen sich für Schülerinnen und Schüler der Schule für Erziehungshilfe in der sich wandelnden Gesellschaft stellen. Welche Chancen dabei auch aus der Technologie für ein Leben des Menschen mit der Natur erwachsen. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich anhand des Projektes über ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten in einer sich im Spannungsfeld zwischen Technologie und Ökologie rapide verändernden Lebenswelt klar werden. Sie sollten in Teamarbeit Probleme technischer Natur, Fragestellungen zur Präsentation von Sachverhalten mit dem Medium Video lösen. Die Schülerinnen und Schüler sollten Lösungsansätze für ökologische Probleme durch den Einsatz von Technik entwickeln und sich dabei über ihre individuelle Rolle und Verantwortlichkeit in der zukünftigen Gesellschaft klar werden.
Janusz-Korczak-Schule, Schule für Geistig Behinderte, Bochum


Titel: „Schlüsselqualifikationen - Berufsorientierung"


Inhalt:
In dem Film wird ein Projekt der Schule dokumentiert, das der beruflichen Zukunft der Schülerinnen und Schüler dient. Gemeinsam wurden Bänke für den Schulhof hergestellt und im Rahmen dessen Schlüsselqualifikationen trainiert. So wurden Styroporblöcke mit Sägen zerlegt und aus diesen Blöcken pro Bank zwei gleiche Grundformen geschnitzt. Diese Grundformen wurden anschließend mit Beton dick überzogen und zu ausgewählten Tierformen detailliert weiter modelliert. Diese Erfahrungen, die mit der Videokamera festgehalten wurden zeigen, wie begeistert alle Schülerinnen und Schüler mitarbeiten, wie rücksichtsvoll sie miteinander umgehen und wie Sozialkompetenz zugunsten der Sache angewendet werden kann, ohne dies lang anbahnen zu müssen. Die soziale Kompetenz der Akzeptanz und Wertschätzung wird unter den zur Verfügung stehenden Werkräumen dennoch unter eine harte Belastungsprobe gestellt. Die Konfrontation mit nicht kompatiblen Verhaltensweisen durch eine Videoaufnahme und die Gespräche darüber haben einen Prozess des Nachdenkens bei den Schülerinnen und Schülern eingeleitet, ebenso wie gelungene Beispiele zum Nachdenken und Interessewecken geeignet sind, die den Schülerinnen und Schülern zukünftig helfen können.
Westfälische Schule für Schwerhörige, Münster


Titel: „Wohin geht die Reise?“


Inhalt:

Wie leben wir in 398 Jahren, dieser Film gibt sensationelle Einblicke in die Welt von morgen. Wie gehen wir in Zukunft miteinander um, sind wir alle geklont oder hat der genetische Zufall noch eine Chance? Mit diese Fragen beschäftigt sich der Film - genauso spannend aber sind die Trendsportarten, Tänze, Modehits und die neuesten Frisuren im Jahre 2401, dem Jahr, in dem Quorax den ultimativen Glimjui erfand. Es wurde eine sensationelle Zeitreise unternommen und im Anschluss gleich im Jahr 2401 verblieben...denn in der Zukunft wird alles gut. Die Auseinandersetzung mit dem Thema kam den Schülerinnen und Schülern, die in ihrer verbalen Ausdrucksfähigkeit sehr eingeschränkt sind, entgegen. Erlebnisse aus Jahr 2401 sollten jederzeit Bezug zur aktuellen Lebenssituation finden. Wunschvorstellungen, Ängste und Befürchtungen wurden phantasievoll in Szene gesetzt, hinterfragt und verarbeitet. Während der Fimbearbeitung am PC wurden die gemachten Erfahrungen und Einsichten vertieft. Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse haben Basiserfahrungen mit digitaler Bildbearbeitung, d. h. importieren, Dateien anlegen und einfache Diashows erstellen, exportieren und speichern gelernt.

Schule am Rödgerbach, Aachen


Titel: „Analyse eines Projekts zur Berufsvorbereitung"


Inhalt:

Der Film beleuchtet die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Fragen zur Berufsvorbereitung. An der Schule wurde ein Werkstatt-Tag eingerichtet d. h. alle Schülerinnen und Schüler ab dem 8. Schuljahr die 14 Jahre alt sind gehen in einzelne Betriebe, um unterschiedliche Berufe hautnah kennen zu lernen. Im Film hinterfragten die Beteiligten das laufende Projekt zur Berufsvorbereitung, - findung und Integration in den Arbeitsmarkt kritisch. Das von den Lehrerinnen und Lehrern entworfene Konzept wurde mit den Möglichkeiten modernen Medien überprüft und evaluiert. Der Film suchte Antworten auf folgende Fragen: Wie sinnvoll ist der Werkstatt-Tag für uns? Wie sahen wir den Werkstatt-Tag früher, wie bewerten wir ihn jetzt? Wie ist meine Selbsteinschätzung im Hinblick auf meine Wünsche, Hoffnungen und Erfahrungen die ich für mich und für meine berufliche Zukunft sammeln konnte?
Schule für Geistigbehinderte Haus Freudenberg, Kleve


Titel: „Sind meine Träume machbar?“



Inhalt:
Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Möglichkeit mit Hilfe einer „Wunschmaschine“ in die Zukunft zu gelangen, wo sie ihr Leben nach eigenen Träumen und Vorstellungen führen können. Die meisten Schülerinnen und Schüler hatten sich bislang weniger Gedanken über ihre Zukunft gemacht, als angenommen. Dennoch hatten in Vorgesprächen fast alle Schülerinnen und Schüler ihre eigene Zukunft in den nächsten Jahren vor Augen und nicht die ferne Zukunft mit Raumschiffen, Robotern etc. So stand in Bezug auf die filmische Umsetzung die unmittelbare und individuelle Zukunftsvorstellung der Schülerinnen und Schüler in den nächsten 5 – 10 Jahren im Mittelpunkt. Alle Beteiligten erarbeiteten gemeinsam ihre Vorstellungen (z. B. das Arbeiten in einer Bäckerei, Wohnen in einer Wohngruppe etc.), um diese dann mit Requisiten oder an Originalschauplätzen zu filmen. Mit Hilfe der „Wunschmaschine“, die ein findiger Schüler der Klasse entwickelt und konstruiert hat, hatte jeder die Möglichkeit in seine Zukunft zu gelangen.



Kontakt: Katrin Wüst


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