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 Verantwortung macht Schule!

Verantwortung an der Agenda-Schule Essen-Holsterhausen

Das Projekt Verantwortung der AGENDA-Schule Essen Holsterhausen lässt sich mit einem einfachen Satz zusammenfassen. Jede Schülerin und jeder Schüler übernimmt für ein Jahr eine verantwortungsvolle Aufgabe im Gemeinwesen oder in der Schule.

Hinter diesem Satz steht im Fall der Agenda-Schule Essen-Holsterhausen ein umfangreiches, fundiertes Schulkonzept, das Schule versteht als einen Lebens- und Erfahrungsraum versteht, in der Verantwortungsgemeinschaft von Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern, den Pädagogischen Professionellen und den Partnern der Schule. Dieser Anspruch prägt das Curriculum der Schule. So steht das Projekt Verantwortung an einem Tag der Woche fest im Stundenplan. Damit wird die Übernahme sozialer Verantwortung zugleich ein Bestandteil der Unterrichtsentwicklung, da die Schülerinnen und Schüler individuelle Lernzeit erhalten, die es Ihnen ermöglicht selbstständig Kompetenzen zu erwerben.

Herausgekommen ist bis jetzt eine Reihe eindrucksvoller Projekte, in denen sich die Jugendlichen in der Schule und in ihrem Umfeld engagiert haben. Die Projektübersicht umfasst über fünfzig Tätigkeiten, von der Übernahme von Aufgaben im Altenheim, über die Arbeit Moscheeführerin und –führer, Aktivitäten als Konfliktlotse in Bus und Bahn, bis hin zu Reparaturdiensten für den Hausmeister oder die Patenschaft für einen jüdischen Friedhof.

Ebenso eindrucksvoll sind die Erfahrungsberichte der Schülerinnen und Schüler, wie beispielsweise des 14jährigen Marcel, der jeden Mittwoch in einen Kindergarten gegangen ist: "Ich habe im Kindergarten Regenbogenhaus Verantwortung übernommen, indem ich mit Kindern Zeit verbringe. Ich habe mir dieses Projekt ausgesucht, weil ich mit Kindern zu tun haben wollte. Ich gehe immer mittwochs für 2 Stunden dorthin. Die Kinder freuen sich, wenn ich komme und wollen alle mit mir spielen. Sie malen mir auch Bilder, die ich geschenkt kriege. Alle kennen mich nun. Ich gehe mit ihnen raus Fußball spielen oder spiele mit ihnen Brettspiele. Das wichtigste ist, dass man viel Geduld hat. Ich wünsche mir, dass Kinder Aufmerksamkeit und Betreuung erhalten, was mir gelingt. Ich hätte nicht erwartet, dass die Arbeit oft so viel Kraft, Ruhe und Einfühlungsvermögen kostet. Nach der Arbeit helfe ich noch die Stühle hochzustellen oder was sonst zu tun ist."

AGENDA-Schule Essen-Holsterhausen


Kontakt Stiftung Partner für Schule NRW: Mira Rübsamen


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