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  Theaterprojekt "Berichte über Gewalt - Täter und Opfer erzählen"

Ein interaktives Theaterstück für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 zum Thema Gewalt

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Die Idee

Sachbeschädigungen, Raufereien und Rempeleien, Mobbing, psychische und physische Verletzungen - das Thema Gewalt hat für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte viele Facetten, die sowohl in der Schule als auch in der Freizeit von Bedeutung sind. Gewalt ist meist affektiv und in jedem Fall ruft sie emotionale Reaktionen hervor. So entstand die Idee das Theater als Medium zur Behandlung des Themas Gewalt zu nutzen und mit den Mitteln des Theaters Mechanismen, die zu selbst- und fremdschädigenden Situationen wie z. B. Konfliktprovokation, Gewaltbereitschaft, Rassismus führen, bewusst zu machen.


Das Theaterstück

Seit 2001 bietet die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (Regionaldirektion Westfalen-Lippe und Regionaldirektion Rheinland) interessierten Schulen in NRW an, das Theaterprojekt "Berichte über Gewalt - Täter und Opfer erzählen" von Theatertill in ihrer Schule aufführen zu lassen. Den Rahmen der Handlung bildet eine Talkshow, in der Gewalttäter und Gewaltopfer über ihrer Gewalterfahrungen berichten und sich den Fragen und Bewertungen der Schülerinnen und Schüler stellen:
  • ein Neonazi: er mischte einen asiatischen Laden auf. Seine Mutter verlor dort ihren Job, als die Besitzer wechselten.
  • ein Lehrer: desillusioniert von der Situation an der Schule, trieb es ihn soweit, dass er einen Schüler zusammenschlug.
  • eine Frau: sie wurde Zeugin einer Vergewaltigung und ging mutig dazwischen. Nun ist ihr Gesicht entstellt.
  • eine Schülerin: mit coolen Sprüchen trieb sie eine Mitschülerin in den Selbstmord. Mobbing.
  • ein Farbiger: ein Freund wurde von Rechtsextremen zum Krüppel geprügelt. Ihm wird das nicht passieren. er wird vor den anderen zuschlagen.

Den Großteil der Aufführungskosten übernimmt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (Regionaldirektion Westfalen-Lippe und Regionaldirektion Rheinland).

Zur Vor- bzw. Nachbereitung des Stücks und zur konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt können Lehrkräfte die unterrichtsbegleitende Arbeitsmappe "Das Monster in mir - Mit Gewalt umgehen lernen" über die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (Regionaldirektion Westfalen-Lippe und Regionaldirektion Rheinland) beziehen.


Rahmenbedingungen

  • 70 bis 100 Schülerinnen und Schüler pro Veranstaltung
  • Pro Vormittag sind zwei Veranstaltungen vorgesehen.
  • Jede Veranstaltung dauert inkl. Feedback ca. 80 Minuten.
  • Es gibt keine speziellen Bühnenanforderungen.
  • Kosten: pro Doppelveranstaltung 400 Euro Selbstbeteiligung der Schule

Kontakt: Ariane Rademacher


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