Home   |   Projekte   |   GigS   |   Projektdarstellung   |   Erste Phase


 GigS - Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule

Der Unterricht im Modellversuch wird handlungsorientiert nach dem Lernfeldkonzept umgesetzt. Das bedeutet, dass berufsbedeutsame Lernsituationen didaktische Bezugspunkte sind. Die Lernsituationen sind ganzheitlich und berufsbedeutsam konzipiert. Die Auszubildenden sollen selbstständig planen und handeln und ihre Handlungen selbst überprüfen und korrigieren können um so die berufliche Wirklichkeit ganzheitlich zu erfassen. Die Lernzeit wird nicht vom 45 Minuten-Rhythmus geprägt, sondern hängt ab vom Gegenstand, vom Lerninhalt und dem Ziel.
Selbstlernphasen, integrierte Praxisphasen und Methodenwechsel bestimmen den Unterrichtsablauf. Lern- und Entspannungszeiten sollen so aufeinander abgestimmt sein, dass der Lernerfolg und Lernmotivation optimiert werden.

Umsetzung

Der Versuch wird zunächst für die drei Berufe Friseur/in, Tischler/in, sowie Maler/in und Lackierer/in erprobt. Für jeden dieser Berufe wird jeweils an einer Schule in NRW eine Versuchklasse eingerichtet.

Folgende Berufskollegs sind als Versuchsschulen ausgewählt worden:
  • Berufskolleg Bocholt West, Bocholt Tischler/in
  • Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises, Hennef Maler/in und Lackierer/in
  • Herwig-Blankertz-Berufskolleg, Recklinghausen Friseur/in
In vergleichbaren Regionen sollen Referenzklassen eingerichtet werden, um so eine Überprüfung der Versuchsergebnisse zu ermöglichen. Die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre ausgelegt, so dass ein kompletter Ausbildungsgang durchlaufen wird.

Das Projekt wird durch das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln und das Institut für Schulsport und Schulentwicklung der Deutschen Sporthochschule Köln wissenschaftlich begleitet.


Vertiefende Informationen:


Kontakt: Savas Beltir